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ART KARLSRUHE 4.-7. März 2010

One Artist-Shows

KERSTIN GRIMM Zeichnungen/Skulpturen
VOLKER MÄRZ Skulpturen

Stilles Leben - Berlin Meets Baden:

GIORGIO MORANDI   ARTUR STOLL   ROLF ZIMMERMANN   HARRY KÖGLER   KLAUS ARNOLD   FELIX DROESE   ACHIM SAKIC   PETER DREHER   MARKUS LÜPERTS   FRIEDEMANN HAHN   GABI STREILE   WERNER SCHMIDT   WERNER POKORNY   MICHAEL RAMSAUER   HERBERT MEHLER   HEIKE JESCHONNEK   GEORG HORNUNG   MORITZ GÖTZE   LISA HUBER   CLAUDIA FÄHRENKEMPER   FLORIAN PELKA   TRAK WENDISCH   ZWINGER

Volker März

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JOSEPH BEUYS: ICH BIN DIE KUNST, DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN | 2010
gebrannter Ton, bemalt, Höhe ca. 30 cm


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KAFKA REITET NACH OSTJERUSALEM, 2010


Kerstin Grimm

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SERIE KINDERSPIELE 3. KAROS, BLATT 180 x 100


Sie finden uns auf dem Messegelände Karlsruhe Rheinstätten in der Halle 3.
Unsere Standnummer ist J31 + J27.

Öffnungszeiten der Messe: 12.00-20.00 Uhr, Sonntag 11.00-19.00 Uhr

Einen PDF Katalog von Georg Hornung können Sie sich hier herunterladen




Eisenbeis : Berber : Gotti
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PERSIS EISENBEIS

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JUNGE MIT RABEN |  2009 | Öl auf Leinwand, 140 x 110 cm



BORIS BERBER

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KERBEROS | 2008 | Acryl auf Leinwand, 157,5 x 122,5 cm     |     IL PACO | 2008



ANDREA GOTTI

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PORTRAIT WANG QING SONG | 2009 | Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm



KARSTEN KUSCH

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TRAVEMÜNDE |  2009 | Kohlezeichnungen, 21x15 cm


Gemeinschaftsausstellung
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VOLKER MÄRZ

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"Survivors by hanging", 2009, gebrannter Ton, bemalt , auf Metallstab



GRITA GÖTZE

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Grita Götze | Vase "Rotes Band" |  2009 | Keramik, Höhe 53 cm



SONJA EDLE VON HOEßLE

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Sonja Edle von Hoeßle | NYX | 2009 | Öl auf Leinwand, 80 x 110 cm




HILDEGUND PETERS


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Hildegund Peters | o.T.(I) | 2008 | Acryl auf Seidenpapier, 70 x 100 cm



ZORA VOLANTES

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Zora Volantes | "Ziegenbock" | 2009 | Öl auf Leinwand, 180 x 140 cm



STEPHAN VELTEN

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Stephan Velten | "Spiegelboot" | 2009 | Öl/Metallpigment auf Leinwand, 160 x 200 cm





Streile / Schmidt / Bach

Eröffnung Freitag 23.Oktober 2009 19.00-22.00 Uhr

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Gabi Streile | Landschaft | (rot/grün II) | 2009 | Öl auf Leinwand, 120 x 150 cm

GABI STREILE    geb. 1950 in Karlsruhe

Man wird nicht fehl gehen, den Gegenstand in der Malerei Gabi Streiles als Ruhepol zu betrachten. Er ist die Konstante einer Übung, die weit über die Grenzen des Abbildhaften hinaus führt. Die ständige Wiederholung entkernt den Abstraktionsgrad: Ein runder Sockel, der Topf, aus dem ein nach allen Seiten ausladendes Wachstum sprießt, die Pflanze. Das Schwere, Statische steht unten, ganz im Sinne der Gravitationsgesetze, das Leichte, Diaphane, Mobile darüber, allerdings im Wortsinne erdverbunden.

Im nächsten Schritt verrät die Künstlerin den Hergang der Malerei selbst. Ist diese nicht ein Paradoxon, die geronnene Bestandsaufnahme einer eigentlich fließenden Bewegung? Der Zustand des Gebärens ist ein nasser, der Trocknungsprozess verwahrt die sichtbare Erinnerung an diesen Akt der Bildwerdung. Das ist einer der größten Reize, den die Malerei zu bieten hat. Gabi Streiles Meisterschaft besteht seit vielen Jahren darin, dass sie den Eindruck von Vitalität, jenes parallele Leben und Vergehen der Natur als Metapher der eigenen Existenz nutzt. Ein pralles Leben voller Dynamik, mit aggressiven Momenten ebenso wie mit verhaltenen, selten aber mit stillen.    Rainer Braxmaier (2005)



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Werner Schmidt | a rainy day | 2006 | Mischtechnik auf Papier, 70 x 100 cm

WERNER SCHMIDT    geb. 1953 in Oppenau/Schwarzwald

Werner Schmidt hat einen großen Teil seiner Arbeit – oder vielleicht sollte ich sagen: seines Lebens? – der fiktionalen Welt von James Joyce gewidmet. Der Selbstentwurf, die Selbst-realisation – das ist der beanspruchte Daseinszweck des modernen Künstlers im Sinne des irischen Autors. Für Schmidt nimmt das durchaus konkrete Formen an. Um nur ein Beispiel zu nennen: Der Körper ist nicht im Bild zu sehen, aber seine Bewegung erstellt das Bild, der Körper wird Bild. Das ist eine säkularisierte Epiphanie ganz im Sinne von Joyce. Kein Gott offenbart sich, sondern der Mensch, der künstlerisch tätige Mensch. Ein solcher Selbstentwurf ist der Leitgedanken des modernen Künstlers schlechthin: seine inneren und äußeren Kämpfe, seine Versuche, der Vision einer chaotischen und feindlichen Welt eine sinnvolle Form zu geben.    Hansdieter Erbsmehl (2009)



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Jörg Bach | Reflektor | 2008 | Edelstahl/poliert, 17 x 43 x 27 cm

JÖRG BACH    1964 geboren in Wolgast

Stahlblech wird mit irritierender Selbstverständlichkeit zweckentfremdet, von seinen Nutzbarkeitsvorstellungen befreit und in seiner eigenästhetischen Wertigkeit zur Geltung gebracht. Jörg Bach durchbricht mit der Formgebung und Oberflächenbehandlung seiner Plastiken die funktionale Strenge, technoide Kühle und artifizielle Leblosigkeit des gewählten Werkstoffs und verleiht dem an sich statischen Material eine spielerische Leichtigkeit und organisch-dynamische Ausdruckskraft. Mit der radikalen Materialbeschränkung hat sich Jörg Bach die Möglichkeit zu einem uneingeschränkt klaren, formalen Ausdrucksreichtum in seinen seriellen Werkreihen geschaffen. Es gelingt ihm dabei, ein zentrales Thema in der Bildhauerei des zwanzigsten Jahrhunderts auf eigenständige Weise anzugehen: die Auseinandersetzung mit dem Raum. Jörg Bachs Kunst spricht von einer Auseinandersetzung mit Positiv- und Negativ-formen, mit dem Verhältnis von Innen und Außen, von Hülle und Kern, von Volumen, Hohl- und Umraum, von Masse und deren Raumdurchdringung.  Stefanie Dathe

Bilder dieser Ausstellung finden Sie hier



Kunstherbst 2009

Eröffnung Freitag 18.September 2009 19.00-22.00 Uhr

Zum diesjährigen Reigen des Kunstherbstes laden wir Sie sehr gerne auch in unsere Galerien. Wir zeigen eine Ausstellung mit fünf Künstlern - Malerei und Fotografie - dessen Besuch auf Ihrem Rundgang durch die Kunstmesse, Museen  und dem Kunstquartier rund um den Checkpoint-Charlie sich sicherlich lohnen wird.

Erneut präsentiert sich Berlin in den kommenden Wochen als die Kunstmetropole Europas und Sie sollten von dem vielfältigen Angebot reichlich Gebrauch machen.

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Dauer der Ausstellung: 19. September - 17. Oktober 2009
Öffnungszeiten: Die - Sa 12.00-18.00 Uhr



„Gar manche Form gerät ihm dithyrambisch, archaisch, an Urgründen des Verstehens rührend. Das erhebt ihn, den Zeitgenossen, über die wandelbaren Zeitläufe..." schrieb  DIE WELT  anlässlich der Ausstellung zum 50. Geburtstag des Künstlers TRAK WENDISCH  „...einem wahrhaft großen Künstler, nicht nur im deutschen Maßstab.

Die neuen Malereien von Trak Wendisch zum Thema „Dickicht" werden sicherlich wieder viele überraschen.

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TRAK WENDISCH | DICKICHT | 2009
Mischtechnik auf Leinwand, 110 x 120 cm



Der Fotograf GEORG HORNUNG nennt seine fotografischen Arbeiten „Virtual Installations". Als einer der letzten Fotografen erhielt er 2008 noch die Genehmigung für Aufnahmen in der Ruine vom Berliner „Palast der Republik". Eine größere Serie dieser dann bearbeiteten Fotografien bildet den Schwerpunkt seiner Ausstellung.

Seine aufwendig digital fotografierten Räume sind jedoch kein fotodokumentarisches Endprodukt. Seine Räume liegen außerhalb unserer gewohnten Alltagserfahrung. Sie zeichnen sich aus durch die Kategorien der Vergängnis und des Zerfalls, der zerstörerischen Formwandlung und zufälligen Strukturbildung. Es ist der Wirkungsbereich der Entropie und das Zauberland chaotischer Zersetzungsprozesse, die diesen internen architektonischen Welten ihre absurde Ästhetik verleihen.

Der gestalterische Prozess findet dann aber bei Georg Hornung mit einer enormen Präzision. am Computer statt. Seine so entstehenden Szenarien zeigen rätselhafte Versuchsanordnungen und Fundorte von Fremdartigem. Es gibt Räume in denen Wachstumsversuche und mysteriöse Tests stattfinden, Anpflanzungen fremdartiger Gewächse gedeihen, kristalline Gebilde wuchern und zurückgelassene Kampftechnik floral vereinnahmt wird.

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GEORG HORNUNG | Herbst/Autumn
Palast der Republik | Berlin 2007–2009
Fine Art Print auf Alu-Dibond
90 x 135 cm | Auflage 1/5



Die Fotografin NELLY RAU-HÄRING  widmet sich seit über 30 Jahren vor allem der „Street- and Life" Fotografie in klassischem Schwarz-Weiss. Von 1980 - 1990 besuchte sie regelmäßig mit Tagesvisum „Berlin - Hauptstadt der DDR". Ca. 40 Fotografien aus dieser Zeit zeigt unsere Ausstellung und vermittelt mit leisem Humor den besonderen Blick der Fotografin, die das Alltägliche besonders werden lässt, es zum Sprechen bringt.

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NELLY RAU-HÄRING
BERLIN – HAUPTSTADT DER DDR (1980–1990)
OHNE TITEL | 1989 Silber-Gelatine
Handabzug auf Barytpapier
30 cm x 40 cm



Dem historisch aufgeladenen Ort „Palast der Republik" nähert sich auch der  junge Fotograf LEO SEIDEL. Nachtaufnahmen zwischen 2004 - 2009 zeigt seine Serie, die mit dem besonderen Trennbildfilm Polaroid 655 entwickelt werden. Dieses Verfahren verleiht den Fotografien eine entrückte Aura und verstärkt die Landschafts-Atmosphäre dieses besonderen Ortes.

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LEO SEIDEL
Palast der Republik | 2004-2009
Polaroid 665 | Pigment auf Bütten | 39 cm x 50 cm



Der Maler JENSWOHLRAB rundet die Ausstellungen ab. „Jens Wohlrab unterwirft seine Malerei der Macht der Farbe. Sie dominiert das Bildgeschehen, ohne dass der Maler eine Gegenstandsbezogenheit seiner Arbeit grundsätzlich in Zweifel stellen und ebenso wenig allein sie und ihre Anordnung thematisieren würde. Einerseits bedient er sich ihres Energiepotentials, um Motive aus seinem ikonographischen Repertoire - vorzugsweise Landschaftsausschnitte und Szenen aus dem Stadtleben - zu steigern, vor allem aber helfen ihm Vorgaben aus der Realität, Autonomie und Wirkungsmöglichkeit der Farbe zu demonstrieren, ohne Dinge mimetisch reproduzieren zu wollen.(...) Es ist ihr reiches und sinnliches Eigenleben und ihre Erscheinungsfülle, die Stofflichkeit und vibrierende Atmosphäre seiner Gemälde ausmachen." (Dr. Jürgen Schilling)

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JENS WOHLRAB | HAVANNA | 2008
Öl auf Leinwand, 200 cm x 250 cm

Bilder dieser Ausstellung finden Sie hier



Schauseiten der Materie - Stillleben in der Fotografie und Malerei

Eröffnung Freitag 31. Juli 19-22 Uhr

Unsere Galerien sind auch im Sommer nicht geschlossen, sondern eröffnen am 31. Juli 2009 eine außergewöhnliche Austellung zum Thema "Stillleben" mit fünfzehn nationalen und internationalen Künstlern in den Genres Fotografie  - kuratiert von dem Fotohistoriker Dr. Enno Kaufhold - und Malerei. Lassen Sie sich von der Qualität und Vielfalt überraschen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Zur Eröffnung spricht: Dr. Enno Kaufhold - Fotohistoriker

Dauer der Ausstellung: 1. August - 12. September 2009
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Schauseiten der Materie

Stillleben in der Fotografie und Malerei

Unser Leben beschleunigt sich zunehmend, vor allem durch die allgegenwärtige Digitalisierung. Auch die uns umgebenden Bilder, insbesondere die bewegten der elektronischen Medien, sind Teil der sich forcierenden Schnelllebigkeit. Gewissermaßen als Widerpart stehen dem in den künstlerischen Bildmedien in zunehmender Zahl Stillleben gegenüber. Sie zeigen entschleunigte Einzelbilder, die in Ruhe betrachtet werden können. Wie Fotografen, Maler und Grafiker dieses Jahrhunderte alte Sujet in neuen Schauseiten der Materie und mit unterschiedlichen Materialien bildmäßig umsetzen, das ist Thema der Ausstellung.

Dr. Enno Kaufhold, Fotohistoriker


Manfred Paul

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Wolfgang Paul, "Weintrauben auf weißem Teller",1994, 36,6 x 29 cm, Silberprint sw


Heike Jeschonnek

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Heike Jeschonnek, "Stillleben", 2009, 70 x 50 cm, Parafin, Mischtechnik auf Papier


James Higginson

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James Higginson, "mending 9", 2004, Piezo-Print auf Leinwand, 111 x 143 cm, EA


Karsten Kusch

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Karsten Kusch, "Strauß im Atelier", 2009, 70 x 100 cm, Öl/Zeichenkohle auf Papier


Ernst Volland

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Ernst Volland, "Portugisische Nacht", 1995, 140 x 100 cm, Fotografie C-Print


Nirto Karsten Fischer

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Nirto Karsten Fischer, formal threat (modulation series), 2008  Pigment Print  123 x 164 cm

Michal Shamir

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Michal Shamir, "Stillife", 2009, 125 x 150 cm,  Fotografie C-Print


Marleen

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Marleen, "Rosenschnitt, 2009, Lambda-Print auf Alu-Dibond, 100 x 80 cm


Florian Pelka

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Florian Pelka "Kadavergenuss", 2009, Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm




Grimm - Kerscher - Ramsauer
ERÖFFNUNG OPENING

Freitag 19. Juni 2009 19.00-22.00 Uhr
One-Artist-Shows
KERSTIN GRIMM Zeichnungen + Skulptur
JOSEPH KERSCHER Photografie
MICHAEL RAMSAUER Malerei + Zeichnungen + Skulptur

Dauer | Exhibitiontime: 20. Juni - 25. Juli 2009
Öffnungszeiten  | Opening Hours: Di - Sa 12.00 - 18.00 Uhr

Zur Eröffnung spricht: Christoph Tannert, Direktor Künstlerhaus Bethanien
Zur Einzelausstellung Michael Ramsauer erscheint ein Katalog
(Grußwort: Außenminister Frank Walter Steinmeier, Text: Christoph Tannert)
Die Künstler sind zur Eröffnung anwesend


KERSTIN GRIMM   Zeichnungen + Skulptur

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Stunde der Dämonen | Kinderspiele 2008 | Zeichnungscollage | 98 x 180 cm

"Auf den gezeichneten, gemalten und collagierten Bildern von Kerstin Grimm scheinen sich phantastische Wesen ein Stelldichein zu geben. Die Künstlerin spielt mit Bruchstückhaftem, das zugleich in vergangener Zeit wie im Hier und Heute angesiedelt scheint. So entstehen immer wieder neue Facatten einer rätselhaften Welt, die den Träumen vergleichbar vertraut wie befremdlich zugleich wirken, zu beängstigen wie zu verzaubern verstehen, eine Idylle nicht zulassen, und dennoch nicht selten von hintergründigem Humor durchdrungen sind. Doch immer wieder gelingt es Kerstin Grimm mit äußerst sensibler Hand, Adaptionen von alten Geschichten, Märchen und Mythen nachhaltig erlebbar zu machen. Farbig satte intensive Flächen, in die des öfteren auch glänzende Papiere mit einbezogen werden, stehen dabei neben zarten Bleistiftzeichnungen, Überklebungen von leicht geknittert strukturierte n und übermalten Flächen, neben dem glatten, zum Teil überzeichneten Grund. Doch letztlich verbindet sich alles miteinander zu einer disharmonisch poetischen Einheit, zum lustvollen "Spiel am Abrund".  
 
 Brigitte Rieger Jähner - Museum Junge Kunst, Frankfurt (Oder)

Weitere Exponate der Künstlerin finden Sie hier




JOSEPH KERSCHER   Photografie

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Spiegelportrait mit Schatten | 2009 | Photografie | 55 x 85 cm

Der Berliner Fotograf Josep Kerscher, der von 1991- 1996 an der Berliner Universität der Künste bei Shimon Attie und Dieter Appelt studierte, bezeichnet seine in der Einzelausstellung gezeigte fotografische Serie auch als "Engramme". Als Engramme bezeichnet man die im zentralen Nervensystem hinterlassene Spur eines Reiz- und Erlebniseindrucks, die dessen Reproduktion zu einem späteren Zeitpunkt möglich macht.
Dargestellt werden ausschließlich einzelne Körper oder Köpfe im Raum. Während des Aufnahmeprozesses befindet sich die abgelichtete Figur in permanenter Bewegung. Die Kamera ist dabei zwischen 10 und 40 Sekunden lang geöffnet. Dadurch werden die einzelnen Bewegungsphasen auf dem Bild übereinander projiziert. Infolgedessen verliert die dargestellte Bewegung ihre Kontinuität; das oberflächliche Abbild wird aufgelöst und ist kein organisches, unversehrtes Ganzes mehr.
Durch die Präsenz der Figur wird der sie umgebende Raum mit Spannung aufgeladen und erkennbar. Die Aufnahmen versuchen den Ausgleich zwischen der unkontrollierten Bewegung und der Sachlichkeit des Raumes. Bisweilen funktioniert der Raum als Falle: Die multiplen Realitäten der bewegten Figur verfangen sich im Raum, die Falle schnappt zu, und der Zufall ist perfekt.

Weitere Exponate des Künstlers finden Sie hier



MICHAEL RAMSAUER

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Strassenmuskelmann | 2008/2009 | Öl auf Leinwand | 150x180 cm

ie Einzelausstellung  "Auswärtiges" von Michael Ramsauer versammelt jüngste Arbeiten, die unter anderem in den ersten Monaten diese Jahres in dem "artist-in-residence-Atelier" des Auswärtigen Amtes über den Dächern von Berlin entstanden sind.
Neben seiner Beschäftigung in Genres Landschaft, Stillleben oder Figurenbild, die ihm in der klassischen Tradition immer auch als künstlerische Vergewisserung dienen - treten seit 2006 im parallel entstehenden Werk furios gemalte Städtebilder, die die Gegenwart der Metropolen ins Bild holen. Diese Entwicklung ist maßgeblich durch die Aufenthalte unter anderem in Seoul/Korea und - seit Bezug seines Berliner Ateliers - durch die Erfahrungen in der sich zur Metropolen entwickelnden Hauptstadt Berlin beeinflusst.
"Wenn Ramsauer nach dem Prinzip Stadt forscht, steht alles farbgesättigt vor Augen und muss nicht mehr erklärt werden. Hier setzt einer auf Farbe statt auf Zeigefinger ins Nichts. Das Metropolitane fügt und lockert die Gesellschaft, vervielfältigt ihre Verknüpfungen und Abgrenzungen, beschleunigt den Kreislauf von Auflösung und Komprimierung. An diesem Prinzip scheiden sich die Geister. Dem Konservativen ist unwohl in einer Welt, in der nicht alles am Platz bleibt. Ramsauer dagegen malt Stadt als Möglichkeitsraum - auch ästhetisch."
 
Christoph Tannert,  Direktor Künstlerhaus Bethanien, Berlin

Weitere Exponate des Künstlers finden Sie hier





Gallery Weekend Berliner Galerien
Sehr geehrte Damen und Herren,

am Vorabend des Frühjahr-Saisonstarts und dem GALLERY WEEKEND Berliner Galerien (1.-3. Mai 2009) laden wir Sie sehr herzlich in unsere neue Ausstellung der One-artist-shows

am Donnerstag, den 30. April 2009,  19.00 - 22.00 Uhr in unsere Galerieetage ein.
Zur Eröffnung spricht Dr. Britta E. Buhlmann, Direktorin des Museum s Pfalzgalerie, Kaiserslautern.
Die Künstler sind zur Eröffnung anwesend.

DAUER DER AUSTELLUNG:   1. Mai - 14. Juni 2009


BETTINA BLOHM   -   Malerei

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BETTINA BLOHM | PARA | 2008 | Öl auf Leinwand, 76 x 152 cm


WERNER POKORNY   -   Skulpturen

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WERNER POKORNY | WHEEL I-III | 2009 | Skulpturen (Khaja-Holz) | ca. je 95 x 100 x 17 cm



THOMAS KLEEMANN    -    Malerei

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THOMAS KLEEMANN | ARCHIVBILD|2009. Mischtechnik auf Leinwand, 130 x 110 cm


GALLERY WEEKEND 2009    1. - 3. Mai 2009

Verlängerte Öffnungszeiten:    11.00 - 21.00 Uhr



Für alle drei gezeigten Künstler ist es die Erstpräsentation ihrer Arbeiten auf der exponierten Galerieetage Friedrichstraße 210 am Checkpoint Charlie.

Die Premierenausstellung BETTINA BLOHMS  -  die gerade von New York kommend ihr neues Berliner Atelier bezogen hat - zeigt ihr grundsätzliches malerisches Anliegen: die erfolgreiche Verschmelzung kontrastierender Stile zwischen Gegenständlichkeit und Nicht-Gegenständlichkeit, und dies mit einer harmonischen Leichtigkeit, die noch vor 20 Jahren undenkbar gewesen wäre.

Im Dialog mit den Holz- und Cortenstahl-Skulpturen des Bildhauers WERNER POKORNY ergibt sich hier eine ideale Verbindung. Pokorny ist eine der profiliertesten Bildhauerpositionen in Deutschland und stellt in diesem Umfang erstmalig in Berlin aus.

Eine individuelle Malsprache und hohe kompositionelle Qualität zeichnen die Bilder des Berliner Künstlers THOMAS KLEEMANN aus, der nach vielen Jahren erstmalig wieder in Berlin gezeigt wird und das Triumvirat der Ausstellung komplettiert.
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HEINER-PELKA-MEHLER-BOSS
ERÖFFNUNG  OPENING
Freitag 20. März 2009 19.00-22.00 Uhr

One Artist-Shows
Sebastian Heiner  Studio Beijing Malerei
Florian Pelka  Die sieben Todsünden Malerei
Herbert Mehler  On Location  Neue Skulpturen

DAUER | EXHIBITIONTIME: 21. März - 25. April 2009
ÖFFNUNGSZEITEN | OPENING HOURS: DI - SA 12.00-18.00 UHR

Zur Eröffnung spricht Dr. Hansdieter Erbsmehl | Die Künstler sind zur Eröffnung anwesend

IM KABINETT: Ariane Boss  das kleine Format Malerei



SEBASTIAN HEINER   STUDIO BEIJING   MALEREI

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Heavens Society | 2008 | Öl auf Leinwand, 200 x 400 cm

Die farbenprächtigen Gemälde, die unter dem Titel „Studio Beijing“ ausgestellt sind, hat Sebastian Heiner in seinem Atelier in Peking gemalt. Dort hatte der Berliner Künstler in den vergangenen Jahren seine vorrangige Arbeitsstätte, dort entstanden die eruptiven, sprühenden Farbfeuerwerke aus heftigen Pinselstrichen und tachistisch aufgeklatschten Farbmassen.

Auch wenn die Bilder frei aus dem Malakt hervorgekommen sind, so liegen ihnen doch stets genaue Beobachtungen zugrunde. Vor allem die Aufführungen traditioneller chinesischer Schattenspiele, deren Figuren durch besonders große künstlerische Übertreibung sowie Deformationen und starke Farbenkontraste gekennzeichnet sind, haben es Sebastian Heiner ebenso angetan wie die folkloristische Farbgebung von Kostümen der fernöstlichen Bühnenkunst.

Körperliche Energien entfalteten sich auch im malerischen Nachvollzug eines modernen westlichen Tanztheaters, dessen Bewegungsabläufe aus der festen Form ausbrechen. Die nach der Rückkehr entstandenen Bilder sind durchzogen von rhythmischer Bewegung und amorpher Ruhelosigkeit, die im Gegensatz steht zu den zehn Jahre zuvor gemalten apokalyptischen Berlinbildern, die sich in der schönen Kunst der Katastrophe und des Untergangs ergingen.



FLORIAN PELKA   DIE SIEBEN TODSÜNDEN   MALEREI

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Widderfrau | 2009 | Öl auf Leinwand | 100 x 120 cm

Im Zentrum der Ausstellung steht der gemalte Zyklus „Die sieben Todsünden“. Bei Florian Pelka gerät die christliche Androhung der Höllenstrafe zu einer geradezu grotesken Abfolge von Bildern, einem Comix im besten Sinne des Wortes. Dabei ist jedes Bild bis ins letzte Detail kalkuliert malerisch und farbphysikalisch begründbar. Wenn dabei das Vorbild von Matthias Grünewalds Isenheimer Altar durchscheint, so hat Pelka das eigentliche katholische Thema des strafenden Terrors doch profaniert und in die moderne Lebenswelt transponiert. Grotesk reflektiert er den Status der Kunst und des Künstler im heutigen Konsum- und Medienzeitalter, in dem die Überflutung mit Reizen in einen apokalyptisch-psychedelischen Terror auszuarten scheint.

Doch wie stets in Pelkas Malerei ist alles symbolisch und narrativ zugleich. Der kitschig-artifizielle Farbterror und der obsessiv-schrille Jahrmarkt der Eitelkeiten werden mit höhnischer Ironie gebrochen. Zum flirrend phantastischen Farbspiel der Sieben Todsünden gesellen sich weitere, teils chimärenhafte Gestalten, teils fetischartige Erscheinungen, die ihre Entstehung dem Abtauchen des Malers in traumhafte Welten und seinem Verstecken und Verdecken in den imaginierten Indianerwelten seiner Kindheit verdanken.



HERBERT MEHLER   ON LOCATION   NEUE SKULPTUREN

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WV 749 | 2008 Corten-Stahl, 240 x 77 x 77 cm

Herbert Mehler setzt die 2006 begonnene Werkreihe der Kavex-Skulpturen fort. Die aus Corten-Stahl geschweißten Arbeiten scheinen sich an Kunstformen der Natur zu orientieren. Die Gestaltfindung der sich zentrifugal um einen runden Kern anordnenden Metallrippungen oder –faltungen ist jedoch völlig autonom. In ihrer frappierend vielfältigen Abfolge von konkaven und konvexen Formen erscheinen die Skulpturen spielerisch und leicht.

Das steht im Gegensatz zur harten Materialität des Stahls und zum handfesten Entstehungsprozess mit Schweißbrenner und anderen technischen Geräten. In unterschiedlichen Lichtverhältnissen erscheinen die samtigen Oberflächen, die Herbert Mehler in einem eigens entwickelten Prozess präpariert und der verwitternden Oxidation aussetzt, von dunkelbraun bis leuchtend gelb-orange. Diese Farbnuancierungen und das stets wechselnde Spiel von Licht und Schatten camoufflieren den harten industriellen Werkstoff. Unterschiedliche örtliche Rahmenbedingungen ermöglichen – sozusagen „in situ“ oder „on location“ – eine weite ästhetische Bandbreite von kontemplativer Versenkung bis zum „interesselosen Anschauen“ des Naturschönen im klassischen Sinn.
 


IM KABINETT   ARIANE BOSS   das kleine format    MALEREI

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"Goldelse, umschwärmt" 40x50 cm, Öl und Acryl auf Leinwand, 2008

Ihre Gemälde erinnern zuweilen an einen der größten Maler des 20. Jahrhunderts, der zunächst nur unter Künstlern bekannt war und erst spät zum Publikumsliebling avancierte: Henri Rousseau. Die Druckgraphik, die Ariane Boss als ihr wichtigstes künstlerisches Ausdrucksmittel gewählt hat, gemahnt dagegen an die deutschen Expressionisten.

Die Bilder sind nicht als Wiedergabe von Wirklichkeit zu verstehen, sondern als poetische Chiffren einer von Technik und Mobilität durchwucherten Natur und als Aufzeichnungen surrealer Träume. Ins Auge springt die Faszination der Künstlerin mit einer symbolischen Zoologie, die in der Mythologie und in irrealen Traumwelten angesiedelt ist. So gibt es neben weiblichen Centauren auch immer wieder Zebras, denen die schwarz-weiße Streifenzeichnung in der Natur zur Tarnung dient, was ihnen in den Holzschnitten von Ariane Boss eine umso größere Wirkung verschafft.
 


Texte: Dr. Hansdieter Erbsmehl

Mit freundlichen Grüßen
 
Werner Tammen
Frank-Thomas Gaulin

Bilder der Ausstellung finden Sie hier




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