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Abb. Dietmar Brixy, Horizon, 2019, Öl auf Nessel, 160 x 210 cm

 

Über die Arbeiten von Dietmar Brixy und Thmoas Röthel 

"Brixy und Röthel sind sich einig, wenn sie mit ihren Kunstwerken die bildende Kunst als traditionelles Medium und seine klassischen Strukturen einfach sprengen. Explosiv gehen beide mit dem Material Farbe und Stahl in reichlichen Quantitäten um. Ihr gemeinsames Motto könnte lauten: Neuorientierung im visuellen Bereich - zweidimensional in der Malerei, dreidimensional in der Skulptur. Die verwendeten Materialien dürfen sich selbst entfalten, sie werden nicht vergewaltigt, um als den Gegenstand erklärende Farbe oder Stahl zu wirken. Sie werden deshalb geformt durch die Künstler, die sich für die Eigenarten des Materials interessieren und von ihnen verführen lassen.

Diese Materialextensionen in Farbe und Stahl werden bei beiden Künstlern zu Grundvoraussetzungen ihres ästhetischen Agierens, das zugleich in der Erweiterung der Formensprache auch eine Infragestellung der alten Traditionen von Malerei und Bildhauerei ist. Bei ihrem Aufbruch in die visuelle Zukunft in einer medial dominierten Gesellschaft, müssen die Werke als Statements für eine polyvalente Zukunft gewertet werden. Diese Zukunft formuliert sich nicht durch theoretische Manifeste, sondern durch packendes handwerkliches Tun wie Drehen, Wenden, Illustrieren, Abstrahieren, Verwerfen als Negierung, Negierung als neue Formulierung.

Zwei Künstler ohne Übereinstimmungen, keiner erklärt die Kunst des anderen, zeigen als Partner in der Ausstellung auf, dass die Eindimensionalität als rationale Erklärung der Welt kein tragbares Fundament für die Zukunft abgibt. Beide wehren sich durch ihren künstlerischen Reichtum gegen die Vereindeutigung der Welt“ (Thomas Bauer), beide Künstler rechnen mit den mitdenkenden auch weiter formulierenden Betrachtern, die sich auf persönliche Art, bedingt durch die Konnotationen eines jeden einzelnen, in die Kunstwerke mit einmischen. 

Brixy und Röthel lieben die Vielfalt, die Mehrdeutigkeit und die Freiheit der künstlerischen Fantasie, die sich dem Betrachter als ein Ringen um eine neue künstlerische Freiheit offenbart."

- Prof. Dr. Dieter Ronte

 

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Abb. Thomas Röthel, Skulptur R17, Stahl


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