Aktuelle Ausstellungen

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Abb. Sam Grigorian, Aus der Serie „Besuch aus dem anderen Stern“, 2018, Mischtechnik, Papier, 70 x 100 cm

 

Über Sam Grigorian - Decollagen

Der in Berlin ansässige produktive Maler wird von der Kritik für sein breites technisches und thematisches Spektrum gefeiert. Die Liste von Galerie- und Museumsausstellungen in ganz Europa, Australien und Amerika, an denen er teilgenommen hat, liest sich beeindruckend. Seine jüngste sehr umfangreiche Berliner Solo-Show im erst kürzlich neu belebtem Kunstzentrum in den Reinbeckhallen in Berlin und unsere Präsentation auf der "paper positions" zum gallery weekend im Mai fanden breite Beachtung.

Grigorians Kreationen zeichnen sich durch Eigenständigkeit, Schönheit und zurückhaltende Eleganz aus und bestechen durch ihre konzeptionelle Reichweite. Ein wesentliches Thema seiner Arbeiten ist der wiederkehrende Bezug auf das Leben als sich entfaltende Reise, in dem sich ein stoisches Bewusstsein für den Lauf der Zeit ausdrückt. Besonders deutlich wird das in seinen Arbeiten auf Papier, die durch ihre Wertschätzung, Wiederverwendung und Wiederaneignung von Material die zyklische Natur des Lebens affirmieren. In diesem Sinne dienen die in seinen Collagen verwendeten Papiere und Rohstoffe als nuancierte Hinweise auf das vergangene Leben und die fortwährende Verwandlung und Reise alles Stofflichen – sie verleihen den Werken eine kraftvolle „gelebte“ Qualität.

 

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 Abb. Andreas Theurer, Raumgrenzen, 2018, 61 x 48 x 17

 

Über Andreas Theurer - Skulpturen + Reliefs

"Die neueren Arbeiten sind aus Wellpappe und präzise aus diesem eher nonchalanten Material heraus gedacht. Abstrakte, architektonische Formen, aus geometrischen Grundelementen, wie dem Würfel entwickelt setzen sie ein vielfaltiges Wahrnehmungsspiel in Gang, öffnen sich zum Raum, der nun kein jenseitiger mehr ist, gehen um mit dem zerbrechlichen Kontinuum, in dem wir leben, das unser Leben ist - und seiner Vielansichtigkeit. Die Körper und Formen irritieren, unterminieren Muster und Sehgewohnheit: Auf den ersten Blick erscheinen sie von anderer Materialität, als stabile Eisenskulpturen - ein Material-Mimikry, das in der Skulptur über Material denkt. In der malerischen Behandlung der Flächen, in den Lasuren und konsolidierenden Schichtungen öffnet sich die Struktur zu einem Dialog zwischen Dekonstruktion des Festgefügten und der Materialität, zwischen Licht und Schatten, zwischen Zeit und Ewigkeit." - zitiert nach: Dorothée Bauerle-Willert


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