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Kunstherbst 2009 PDF  | Print |  E-mail

Eröffnung Freitag 18.September 2009 19.00-22.00 Uhr

Zum diesjährigen Reigen des Kunstherbstes laden wir Sie sehr gerne auch in unsere Galerien. Wir zeigen eine Ausstellung mit fünf Künstlern - Malerei und Fotografie - dessen Besuch auf Ihrem Rundgang durch die Kunstmesse, Museen  und dem Kunstquartier rund um den Checkpoint-Charlie sich sicherlich lohnen wird.

Erneut präsentiert sich Berlin in den kommenden Wochen als die Kunstmetropole Europas und Sie sollten von dem vielfältigen Angebot reichlich Gebrauch machen.

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Dauer der Ausstellung: 19. September - 17. Oktober 2009
Öffnungszeiten: Die - Sa 12.00-18.00 Uhr



„Gar manche Form gerät ihm dithyrambisch, archaisch, an Urgründen des Verstehens rührend. Das erhebt ihn, den Zeitgenossen, über die wandelbaren Zeitläufe..." schrieb  DIE WELT  anlässlich der Ausstellung zum 50. Geburtstag des Künstlers TRAK WENDISCH  „...einem wahrhaft großen Künstler, nicht nur im deutschen Maßstab.

Die neuen Malereien von Trak Wendisch zum Thema „Dickicht" werden sicherlich wieder viele überraschen.

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TRAK WENDISCH | DICKICHT | 2009
Mischtechnik auf Leinwand, 110 x 120 cm



Der Fotograf GEORG HORNUNG nennt seine fotografischen Arbeiten „Virtual Installations". Als einer der letzten Fotografen erhielt er 2008 noch die Genehmigung für Aufnahmen in der Ruine vom Berliner „Palast der Republik". Eine größere Serie dieser dann bearbeiteten Fotografien bildet den Schwerpunkt seiner Ausstellung.

Seine aufwendig digital fotografierten Räume sind jedoch kein fotodokumentarisches Endprodukt. Seine Räume liegen außerhalb unserer gewohnten Alltagserfahrung. Sie zeichnen sich aus durch die Kategorien der Vergängnis und des Zerfalls, der zerstörerischen Formwandlung und zufälligen Strukturbildung. Es ist der Wirkungsbereich der Entropie und das Zauberland chaotischer Zersetzungsprozesse, die diesen internen architektonischen Welten ihre absurde Ästhetik verleihen.

Der gestalterische Prozess findet dann aber bei Georg Hornung mit einer enormen Präzision. am Computer statt. Seine so entstehenden Szenarien zeigen rätselhafte Versuchsanordnungen und Fundorte von Fremdartigem. Es gibt Räume in denen Wachstumsversuche und mysteriöse Tests stattfinden, Anpflanzungen fremdartiger Gewächse gedeihen, kristalline Gebilde wuchern und zurückgelassene Kampftechnik floral vereinnahmt wird.

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GEORG HORNUNG | Herbst/Autumn
Palast der Republik | Berlin 2007–2009
Fine Art Print auf Alu-Dibond
90 x 135 cm | Auflage 1/5



Die Fotografin NELLY RAU-HÄRING  widmet sich seit über 30 Jahren vor allem der „Street- and Life" Fotografie in klassischem Schwarz-Weiss. Von 1980 - 1990 besuchte sie regelmäßig mit Tagesvisum „Berlin - Hauptstadt der DDR". Ca. 40 Fotografien aus dieser Zeit zeigt unsere Ausstellung und vermittelt mit leisem Humor den besonderen Blick der Fotografin, die das Alltägliche besonders werden lässt, es zum Sprechen bringt.

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NELLY RAU-HÄRING
BERLIN – HAUPTSTADT DER DDR (1980–1990)
OHNE TITEL | 1989 Silber-Gelatine
Handabzug auf Barytpapier
30 cm x 40 cm



Dem historisch aufgeladenen Ort „Palast der Republik" nähert sich auch der  junge Fotograf LEO SEIDEL. Nachtaufnahmen zwischen 2004 - 2009 zeigt seine Serie, die mit dem besonderen Trennbildfilm Polaroid 655 entwickelt werden. Dieses Verfahren verleiht den Fotografien eine entrückte Aura und verstärkt die Landschafts-Atmosphäre dieses besonderen Ortes.

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LEO SEIDEL
Palast der Republik | 2004-2009
Polaroid 665 | Pigment auf Bütten | 39 cm x 50 cm



Der Maler JENSWOHLRAB rundet die Ausstellungen ab. „Jens Wohlrab unterwirft seine Malerei der Macht der Farbe. Sie dominiert das Bildgeschehen, ohne dass der Maler eine Gegenstandsbezogenheit seiner Arbeit grundsätzlich in Zweifel stellen und ebenso wenig allein sie und ihre Anordnung thematisieren würde. Einerseits bedient er sich ihres Energiepotentials, um Motive aus seinem ikonographischen Repertoire - vorzugsweise Landschaftsausschnitte und Szenen aus dem Stadtleben - zu steigern, vor allem aber helfen ihm Vorgaben aus der Realität, Autonomie und Wirkungsmöglichkeit der Farbe zu demonstrieren, ohne Dinge mimetisch reproduzieren zu wollen.(...) Es ist ihr reiches und sinnliches Eigenleben und ihre Erscheinungsfülle, die Stofflichkeit und vibrierende Atmosphäre seiner Gemälde ausmachen." (Dr. Jürgen Schilling)

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JENS WOHLRAB | HAVANNA | 2008
Öl auf Leinwand, 200 cm x 250 cm

Bilder dieser Ausstellung finden Sie hier



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