Biographie

„In den siebziger Jahren absolviert die 1954 geborene Künstlerin in Ost-Berlin neben dem Studium der Bildhauerei auch ein Grafikstudium.

Spätestens mit ihrem Weg in den Westen, der sie 1987 nach West-Berlin führt, erarbeitet Ellen Mäder-Gutz einen individuellen Formenkanon. Das traditionelle Menschenbild hinter sich lassend, beginnt sie ein tief greifende Auseinandersetzung mit der Natur.

....mit der phantasievollen Umbildung pflanzlicher Strukturen geht Mäder-Gutz auf die Tradition der symbolischen Verknüpfung von Natur und Weiblichkeit ein. Auf diese Weise entsteht mittels Zeichnung eine künstlerische Gestalt, innerhalb derer sie das „Heimliche", das eigentlich Unsagbare umschreibt.

...daneben enthüllen fast lebensgroße Skulpturen eine auffallend räumliche Präsenz. Neben den dreidimensionalen Arbeiten zeigen intensive druckgrafische Arbeiten ihren Umgang mit dem Phänomen Raum. Durch feinste Farbnuancierungen konstruiert die Künstlerin räumliche Illusion auf zweidimensionaler Fläche.

Insgesamt zeigen die Arbeiten von Ellen Mäder-Gutz ein breites Spektrum sinnlicher Qualitäten. Auf vielfältige Weise und mit hoher technischer Präzision eröffnet sie mit Skulptur, Druckgrafik und Zeichnung eindruckvolle Perspektiven von Pflanzen und Blüten, die wiederholt Assoziationen des Weiblichen hervorrufen."

(zitiert nach Britta Petersen)

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok